Über den Chor



Der Kammerchor Porta Westfalica wurde 1988 vom jetzigen Leiter Georg Kindt gegründet. In den Anfängen wurde noch der Name "Projektchor" verwendet, da der Chor noch nicht durchgehend sondern projektweise probte.
Zunächst bestand der Chor hauptsächlich aus Lehrerinnen und Lehrern, ehemaligen Schülerinnen und Schülern sowie Eltern des Städtischen Gymnasiums. Bald kamen weitere interessierte Sängerinnen und Sänger, auch aus benachbarten Städten, hinzu. Derzeit hat der Chor um die 50 Mitglieder.

Tradition: Konzerte in Sachsen-Anhalt

Jedes Jahr werden 3-4 Konzerte veranstaltet, wobei die seit 1990 durchgeführte Konzertreise nach Sachsen-Anhalt (Tangermünde und Genthin) im Herbst jeden Jahres zu den Höhepunkten der Chorarbeit zählt. Zur Vorbereitung der Konzerte wird jedes Jahr ein dreitägiges Probenwochenende in der Landesmusikakademie Nordrhein-Westfalen in Heek durchgeführt.

Das Repertoire des Chores umfasst im wesentlichen Werke des Barock, der Klassik und der Romantik, wobei die bekannten Werke aus den Bereichen Messe, Oratorium und Passion einen Schwerpunkt bilden.

2008: 20jähriges Jubiläum

Der Kammerchor Porta Westfalica feierte 2008 sein 20jähriges Jubiläum mit drei großen Konzerten. Eine detaillierte Übersicht über alle bisherigen Konzerte und Projekte finden Sie unter der Rubrik Konzerte.

Rückblick 2009: Weihnachtsoratorium

Das Jahr 2009 hat der Chor erfolgreich durch die Aufführung des Weihnachtsoratorium, Kantaten IV - VI, von J.S. Bach am 27. Dezember 2009 in der Ev. Kirche Porta Westfalica-Barkhausen abgeschlossen.


"Alle vier Solisten (Cornelia Samuelis, Sandra Marks, Holger Marks, Matthias Nenner) waren von gleich gutem Niveau, bei allen strömte der Gesang wohltuend und in natürlichem Fluss. Solisten des Kammerorchesters "La Réjouissance", seien es Streicher oder Holzbläser, und die Continuogruppe begleiteten sehr zart die jeweiligen Solisten, sodass die Textverständlichkeit in hohem Maße gewährleistet wurde. Erstaunlich, wie bei ihrem späten Einsatz die Trompeten gleich parat waren und große Höhen problemlos meisterten. Schwingende Tempi haben sich bei der Aufführung von Barockmusik immer mehr durchgesetzt und waren auch hier zu hören, wodurch eine lebendige Wiedergabe möglich wurde. Da hielt auch der Chor gut mit, dessen Männeranteil manch anderen Chorleiter neidisch werden lässt. Die Fugen und Fugatos waren durchsichtig zu hören, im Ganzen vernahm man einen homogenen Chorklang. Ohne Zweifel kann Georg Kindt auf eine gelungene Aufführung dieser Kantaten zurückblicken."

(Copyright: Mindener Tageblatt)